Atheistischer Widerstand in der Gesellschaft - Allgemeiner Kontext und Kategorien im atheistischen Widerstand



Jede Entscheidung in der Gesellschaft muss mit Analyse-Synthese und Vollzug bereits vor dem Vollzug transparent sein.
Gesetzesänderungen sind also zu vollziehen bzw. die Rechtsprechung muss modifiziert werden.

Zum Beispiel sind soziale Verhaltensweisen sind nur unter den jeweiligen gesellschaftlichen Bedingungen erlernbar.
Um diese im rechtlichen Rahmen flexibel beurteilen und festlegen zu können, wird die Kategorie
"Kontext" im Sinn von "Umgehung des Vollzuges einer Norm" und "Zusammenhang, Beziehung zwischen
miteinander verbundenen Teilen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft" verwendet , so dass
Bedingungen, Beziehungen und Stati eines bezüglich Norm zu analysierenden Ereignisses und
Prozesses dialektisch ermittelt, bewertet werden, um Normen anzuwenden und weiter zu entwicklen.
Der Kontext ist in Art, Quantität und Qualität festzustellen: Ein Systemkennzeichen der Gerichtsbarkeit
und (normierenden) Gesetzgebung unter Anwendung der axiomatischen Normen.

Die Verklausulierung durch Zonierung der Gesetzesnachvollziehbarkeit nur für Kastenmitglieder, oder Gelehrte, oder
Angehörige eines Wertesystems, oder Dienstverhältnissystems ist verfassungsrechtlich verboten. Das ermöglicht die
Transparenz in der Gesellschaft.

Auf den Ebenen des Vollzuges von Recht ist die Transparenz für vom Vollzug Betroffen zwingend zu schaffen.
Damit ist z.B. die Prozesskostenhilfe kein Gnadenbrot oder eine Zwangsbedingung für Fortschreitung von Recht.

Zugleich schießt das die Nachhaltigkeit von Randständigkeit aus, da Recht veränderbar ist.
Das zu prüfen, obliegt Richtern, dem Gesetzgeber und den Entscheidungsträgern im Vollzug.

Damit werden z.B. Sanktionen im Bereich Hartz 4 frei von Subjektivität und Notstandsgefahr, da eine Fortschreitung
der Befähigung zum Bezug der Grundsicherung zwingend ist und nur so Wirtschaftlichkeit erreicht werden kann.

Die Befähigung selbst ist am Binnenmarkt eine immaterielle Wertschöpfung zum Zweck der erweiterten
Reproduktion, die eine Aufnahme von Entgelttätigkeit nicht verhindert (Sanktionen im SG II weiten
den Notstand in der Unterversorgung bei der einfachen Reproduktion aus) und somit das Refinanz
ermöglicht.

Für jedes gesellschaftliche System, das z.B. auf einem Wertesystem und damit auf einen Gott oder Gottsystem basiert, gilt:

Würde Gott als Alias für Natur und deren Dialektik (objektive und subjektive Abläufe und
involvierte Konditionen) auch der Gott der der Menschen sein, dann wäre die Natur Teil der
kognitiven "Erfolge" des menschlichen Daseins. Dass dieses eine objektive Maßgabe für
die Menschheit ist, liegt am objektiv und abgeleitet subjektivem Unvermögen der Menschen,
Gott weder als geozentrisch oder egozentrisch zu implementieren, noch zu benutzen.

Die Vielfalt dieser menschlichen Dummheit ist unendlich. Die Vielfalt der Natur ist
endlich, wenn die Natur einer Analyse der Komponenten unterzogen wird, um das, was
nicht menschlich ist, abbilden zu können, in der trügerischen Hoffnung, dabei der objektiven
Dummheit ein Schnippchen zu schlagen. Wenn Wissenschaftler als an einen Gott glaubende
Menschen ihre kognitive Abstraktion eben dieses Gottes herstellen und diesen mittels
Synthese und Analyse zu einer Komponente der Weltanschauung implementieren, dann ist
das genau diese Dummheit, die damit nicht Wesenszug der Natur sein kann, außer
die der Menschheit. Der menschliche Gott ist immer auf dem Niveau des menschlichen
Elends der Dummheit. Nur so lassen sich Perversionen der Menschen wie Atomwaffen,
Kriege, Umweltzerstörung etc. als gottesbedingt und damit auch als gesegnet bzw.
als heilig darstellen - eine der Vielfalt der menschlichen Dummheit.

Die Erkenntnis, dass eine Instanz der Natur - sei es als Gott oder als Glaube
an andere höhere Einrichtungen - postuliert wird, bricht nicht die Dialektik der
Natur, sondern deren Abbildung auf das Niveau einer Nuance der menschlichen Dummheit
herunter. Der Mensch ist so gesehen eine unwesentliche und erbärmliche Teilmenge der Natur.

Der Mensch ist niemals frei: Er ist subjektiv das Elend und objektiv das Ende seiner selbst. (TWS)




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